Wer nicht mit Volkes Stimme spricht…

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Jan 152018
 

Hallo an alle Besserwisser, Zauderer, Sondierer, Rückzieher, Rote-Linien-Zieher, Noch-Mehr-Herausholen-Woller und sonstige Arbeitsverweigerer aus der Politik!

Vor vielen Jahren haben sich einmal Vorgänger von euch viele Gedanken darüber gemacht, wie Politik eigentlich funktionieren sollte. Als Resultat ihrer Überlegungen entstand ein sehr schönes und lesenswertes Buch, das ich jedem von euch einmal als Lektüre empfehlen würde. Das Buch heißt „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ und enthält so kluge Formulierungen wie z.B. Artikel 38, Absatz 1:

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

Zum Thema Parteien steht da auch etwas, nämlich Artikel 21, Absatz 1:

Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben.

Da steht nicht „die Parteien regieren Deutschland, und jeder Abgeordnete hat gefälligst dem Parteienzwang zu folgen“. Da steht auch nicht „alle Entscheidungen müssen in Sondierungsgesprächen getroffen werden, die den eigentlichen Politikbetrieb unnötig in die Länge ziehen“. Und vor allem steht da nicht „Koalitionsvereinbarungen sind unverrückbar in Stein gemeißelt und dürfen niemals verändert werden“. (Dass die Vereinbarungen sowieso in den seltensten Fällen auch tatsächlich eingehalten werden lasse ich jetzt mal außen vor.)

Und deshalb geht mir diese ganze Hin- und Hersondiererei auch so gewaltig auf den Zeiger. Als normaler Arbeitnehmer kann ich auch nicht monatelang darüber debattieren, ob ich mit einem bestimmten Kollegen zusammenarbeiten will oder nicht. Ich kann nicht monatelang meine Arbeit liegen lassen und mich in sinnlosen Diskussionen über zukünftige Ziele ergehen. Nein, ich muss die Umstände nehmen wie sie sind, muss das Beste daraus machen und mich nebenbei noch mit euren bürokratischen Ergüssen herumschlagen, die meistens mehr behindern als fördern.

Wer gewählt werden will, der soll gefälligst auch das tun, wofür er bezahlt wird: er soll ein Vertreter des Volkes sein und soll bei der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken. Dabei soll er sich aber nicht den Weisungen irgendwelcher Parteispitzen unterwerfen, sondern er soll darüber entscheiden, was für seinen Auftraggeber (nämlich das Volk!) am Besten ist. Wir leisten uns den größten Bundestag aller Zeiten, und dieser größte Bundestag ist noch nicht einmal dazu in der Lage, das simple Alltagsgeschäft zu bewältigen. Ich könnte ja darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre…

Mein Fazit: Wer nicht mit Volkes Stimme spricht, der braucht auch Volkes Stimme nicht. Denkt mal bis zu den nächsten Wahlen darüber nach!

Offener Brief

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Nov 162015
 

Sehr geehrte Damen und Herren, Nein.
Sehr geehrte Herren, Nein.
Herren, Nein.
An alle hirnverbrannten Idioten, die eine ehrenwerte Religion/Nation/Ideologie als Vorwand und Deckmantel benutzen, um Hass/Gewalt/Terror in die Welt zu tragen!

Ihr habt da etwas völlig missverstanden. Gewalt hat keine Religion, Gewalt hat keine Nationalität und Gewalt hat keine Ideologie. Gewalt ist einfach nur das letzte Mittel von Menschen, die zu feige/zu schwach/zu dumm sind, ihre Interessen mit demokratischen Methoden zu vertreten. Da spielt es auch keine Rolle, welche Parolen man vor sich herträgt und wen man als Feind betrachtet.

Gewalt löst keine Probleme, im Gegenteil: Gewalt erzeugt immer Gegengewalt, die wieder neue Probleme schafft. Gewalt erzeugt keinen Respekt, Gewalt erzeugt nur Hass. Klar: kurzfristig fühlt man sich als Gewalttäter stark, da Gewalt zunächst Furcht erzeugt. Aber seid einmal ehrlich zu euch selbst: wie mutig muss man sein, um unschuldige, unbewaffnete Unbeteiligte zu terrorisieren? Und welcher Sinn steckt dahinter, im 21.Jahrhundert Denkweisen aus dem Vormittelalter zu vertreten?

Abschließend noch ein Tipp vom Fachmann: da ich beruflich ständig mit technischen Geräten zu tun habe, weiß ich wie unzuverlässig Technik sein kann. Das gilt auch für Sprengstoffgürtel! Ihr müsst sie euch auf jeden Fall zuerst umschnallen und eine Probezündung machen – und zwar zuhause, bevor ihr das Haus verlasst. Nur so könnt ihr sicher sein, dass die Sprengladung auch im richtigen Moment explodiert. Und die Funktionsfähigkeit von Kalaschnikows kann man am besten sicherstellen, indem man sie durchlädt, entsichert, den Lauf in den (eigenen!) Mund nimmt und den Abzug betätigt.

PEggI ist da

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Jan 092015
 

Es ist nicht zu fassen. Was da im Moment überall auf der Welt passiert lässt mich ziemlich ratlos zurück. Ob das in Syrien ist, in Nigeria, im Irak, in Pakistan, Afghanistan, USA oder hier in Deutschland oder Frankreich (die Liste lässt sich noch beliebig lang fortsetzen): in jeder Ecke der Welt beweisen Menschen jeden Tag, wie bescheuert man sein kann.

Deshalb habe ich beschlossen, ganz für mich privat eine neue Bewegung zu gründen: PEggI. PEggI ist natürlich eine Abkürzung und steht für „Patriotische Europäer gegen gewalttätige Idioten“. Da ich im Moment das einzige Mitglied bin, nehme ich mir die Freiheit auch gleichzeitig Vorsitzender und Sprecher der Bewegung zu sein. Aber worum geht es überhaupt?

Das Schöne am Idiotsein ist es, dass man dafür keinerlei Voraussetzungen mitbringen muss. Idiot kann man sein, ohne einer bestimmten Rasse oder Religion anzugehören, man braucht keine spezielle Herkunft, keine spezifischen politischen Interessen und man muss auch keinen besonderen Sportverein favorisieren. Es reicht ganz einfach, sich ein angeblich „hehres Ziel“ zu suchen, in dessen Namen man dann ungehemmt um sich schlagen, beißen und treten kann („und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein“). Welche Farbe dieser Deckmantel hat ist dabei völlig unerheblich, es geht schließlich nur um den Kern der Sache – die Gewalt gegen Andersdenkende.

Und das ist auch genau das, was PEggI anprangert. Ich bin sowieso ein Gegner von Gewalt, aber wenn die einzige Rechtfertigung der Gewalt dann auch noch Idiotismus ist habe ich erst recht kein Verständnis dafür. (Nicht umsonst kommt der Begriff „Idiotismus“ ursprünglich aus dem Griechischen: ἰδιώτης idiotes bedeutet „der abgesondert, für sich Lebende“. Das trifft es ziemlich gut: Idioten sind nämlich meistens Versager und nicht zu normalem gesellschaftlichem Leben fähig. Nur gemeinsam fühlen sie sich stark.)

Als Motto für PEggI habe ich ein Zitat von Oliver Wendell Holmes (1841 – 1937) ausgewählt:

„The right to swing my fist ends where the other man’s nose begins.“

„Das Recht, meine Faust zu schwingen, endet, wo die Nase des anderen Mannes beginnt.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Von Di***ln, Ne**rn und anderen Rohrkrepierern

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Feb 042013
 

Sehr geehrte Damn un Herrn,

isch begrüße Sie ganz herzlisch zu dieser imbrovisierden Bressekonferenz. Gerne möschde isch die Gelechenheit nutzen um eine Äußerung klarzustelln die von der Bresse leider nischt ganz rischdisch zitiert worn iss. Selbstverständlisch iss die junge Frau H. NISCHT in der Laache ein Dirndl auszufülln, unn das habe isch auch genau so gesacht. Isch kann misch noch hervorraachend daran erinnern, es iss ja auch schließlich erschd ein Jahr her unn isch bin auch an der Hotelbar immer im vollständischen Besitz meiner geistschen Kräffde. Bitte achten Sie desweschen darauf, dass Sie misch diesmal korrekt zitiern. Am beschden lassen Sie den Abdruck vorher vom Thienemann-Verlaach Korrektur lesen, die habe schließlisch Erfahrung mit der Zensur Ersetzung von unanständische Wörter dursch annere unanständische Wörter. Wahrscheinlich werd der Begriff Dirndl dann auch dursch ein andern politisch korrekten Begriff ersetzt, obwohl isch das nie so gesacht habe.

Isch danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

 

P.S.: Sowohl Rassismus als auch Sexismus sind keine Frage von Worten. Worte sind unschuldige Wesen – schuldig ist immer nur die Geisteshaltung, die hinter einerÄußerung steckt. Und hier gilt ebenfalls wie bei den meisten anderen Dingen: gut gemeint ist das größte Gegenteil von gut gemacht. Entweder ist eine Äußerung rassistisch und/oder sexistisch gemeint, dann ändert auch die Wahl eines anderen Ausdrucks nichts daran. Oder sie ist es nicht, dann entlarvt sich der Zensor durch sein Handeln selbst.

Oberpanne zur Adventszeit

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Dez 012011
 

Hurra, heute ist der erste Dezember. Weihnachten rückt (wie in jedem Jahr) plötzlich aber unaufhaltsam näher, und damit auch der unvermeidliche Konsumterror. Daran ist ja zunächst auch nicht unbedingt etwas auszusetzen.

Was allerdings der Scottsdale Gun Club in Scottsdale, Arizona, anbietet übersteigt meine Toleranzgrenze bei weitem. Als besondere A(ttra)ktion in der Vorweihnachtszeit bieten die Herrschaften ein „Fotoshooting mit Santa Clause“ an. Originalton: „Get Your Holiday Picture With Santa & His Machine Guns“ – Hol dir dein Urlaubsfoto mit Santa und seinen Maschinengewehren. Zum Preis von fünf Dollar (für Mitglieder) bzw. zehn Dollar (für den Rest der Welt) bekommt man einen Ausdruck und eine digitale Kopie zum Mit-Nach-Hause-Nehmen.

Einmal ganz abgesehen davon, dass man im zugehörigen Online-Shop von der Pistole bis zum Granatwerfer alle Scheußlichkeiten erhalten kann, die ein Mensch niemals einsetzen sollte: Wie krank muss man eigentlich sein, um sich in diesem Zusammenhang zur Schau zu stellen? Und vor allem: wie passt so etwas zu Weihnachten, das ich (zumindest bisher) eher als Fest des Friedens in Erinnerung habe?

Mein Fazit: Solange solche Dinge in einem Land öffentlich geduldet werden, kann ich keinerlei Respekt vor der Nation haben. Meine Meinung über die Amerikaner ist sowieso schon nicht allzu gut, aber wenn ich daran denke, dass es sich hier um die selbst ernannte Weltpolizei handelt und gleichzeitig sehe, dass in Deutschland alles dafür getan wird um dem amerikanischen Vorbild ständig und kritiklos nachzueifern – tja, dann wird mir ganz weh zumut. Oberpanne eben!

Apr 292011
 

Man kann es treiben, und man kann es übertreiben. Heute wird offensichtlich ganz gewaltig übertrieben! Nicht genug, dass man schon seit Wochen ständig mit irgendwelchen unwichtigen Details belästigt wird – heute setzt man dem Ganzen (im wahrsten Sinne des Wortes) die Krone auf, und das schon zu Zeiten, wo noch gar nichts passiert ist.

Ein Blick in die Zeitung: Schlagzeile, Leitartikel, Sonderseite.

Radio an: Jedes dritte Wort.

Internet: Überall Artikel, Livestreams, Diskussionen, was weiß ich.

Fernsehprogramm (und das ist wirklich die Krönung!): ARD: 9:00-15:00 Uhr Küss mich Kate. ZDF: 9:00-15:00 Uhr William & Kate. RTL: 9:00-15:00 Uhr William & Kate – die Traumhochzeit. SAT1: 9:00-15:00 Uhr William & Kate – die Märchenhochzeit des Tages. Jetzt mal ganz davon abgesehen, dass es damit noch längst nicht getan ist: SAT1: 17:00 Uhr William & Kate – die Highlights. RTL: 18:00 Uhr William & Kate – die Traumhochzeit: Die emotionalsten Momente. ARD: 20:15 Uhr Küss mich Kate. ZDF: 22:30 Leute heute spezial: William & Kate – Traumhochzeit im britischen Königshaus. Habe ich was verpasst – gibt es jetzt neuerdings Einheitsfernsehen in Deutschland oder was?

Mir graut schon vor der Berichterstattung in den nächsten Tagen, wenn die beiden dann auch tatsächlich endlich mal verheiratet sind! Muss das denn wirklich sein? Nur weil irgendein reicher Schnösel, der außer seiner Herkunft keinerlei Talente aufzuweisen hat, seine Freundin heiratet? Das interessiert mich ehrlich gesagt noch weniger, als wenn in China ein Sack Reis umfällt. Gottseidank muss ich sowieso arbeiten und bekomme das Meiste dadurch eh nicht mit.

Aber genervt bin ich trotzdem…

Beim Doktorspielen erwischt…

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Feb 232011
 

Wichtiger Hinweis: Ich zitiere aus einer fremden Webseite, die den Titel trägt „Karl-Theodor zu Guttenberg | Verantwortung verpflichtet“. Es handelt sich also ausdrücklich nicht um ein Plagiat. Die Zitate entsprechen dem Stand der Seite am 23.02.2011.

Verlässlichkeit und Klarheit sind die Voraussetzungen für das Vertrauen der Bürger in die Politik. Ich spreche meine Überzeugungen offen aus, auch wenn dazu unbequeme Wahrheiten gehören.

(Quelle: http://www.zuguttenberg.de/wahlkreis.php )

Das Foto und der Wahlprospekt von Karl-Theodor zu Guttenberg stehen Ihnen zum Download zur Verfügung. Das Foto kann unter Angabe der Quelle frei verwendet werden.

(Quelle: http://www.zuguttenberg.de/medien.php )

Oder in Bildern auf der Startseite:

"Richtschnur meines Handelns war und ist Prinzipienfestigkeit und Grundsatztreue."

"Verantwortung bedeutet vor allem Verpflichtung, Vertrauen und Gewissen."

"Ich will auch unbequemen Fragen nicht aus dem Weg gehen, denn nur dann behält man das Gefühl dafür, was für die Menschen wichtig ist."

Na also, er weiß es doch – nur: warum hält er sich dann selbst nicht daran? Ich sage nur: Verantwortung verpflichtet…

Kaffee ist prima – oder?

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Sep 222010
 

Am 24.September (übermorgen) wird (zum 5.Mal übrigens) der Tag des Kaffees in Deutschland gefeiert. Laut Werbung ist Kaffee „das beliebteste Getränk der Deutschen“ und soll deshalb entsprechend gewürdigt werden.

Wenn Kaffee aber tatsächlich das beliebteste Getränk der Deutschen ist – warum ist es dann so schwierig, ihn zu bekommen? Wenn ich in ein Café gehe, dann möchte ich keinen „Iced Décaf Triple Grande Hazelnut NonFat No-Whip Mocha“ und keinen „Caramel Macchiato“, sondern ich möchte einfach nur einen Kaffee, wahlweise mit Milch und Zucker. Sonst nichts.

Das ist allerdings gar nicht so einfach. Früher hatte man nur die Wahl zwischen „Tasse Kaffee“ und „draußen nur Kännchen“. Heute muss man schon froh sein, wenn in dem Getränk, was letztendlich auf den Tisch kommt, auch tatsächlich noch ein Restchen Kaffee mit enthalten ist – und wenn man dieses Restchen zwischen Milch/Milchschaum/Flavour/Sirup/Gedöns überhaupt noch ausfindig machen kann.

Da lobe ich mir einen ganz einfachen, herkömmlich aufgebrühten Kaffee – nicht aus dem Vollautomaten, nicht aus Pads, nicht „to go“ sondern nur zum Trinken. Das verstehe ICH unter „Tag des Kaffees“.

Endlich passiert etwas auf dem Arbeitsmarkt!

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Apr 222005
 

Nein, ich sage jetzt nichts zu den Einstellungschancen 78-Jähriger rotbemützter Bauchbindenträger. Dazu ist in den vergangenen Wochen wahrlich genug gesagt worden. Die wahre arbeitsmarktliche Sensation liegt ganz woanders:

Die „Bundesagentur für Arbeit“ (früher „Bundesanstalt für Arbeit“, früher „Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung“, früher „Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung“) investiert 100.000 Euro in den Arbeitsmarkt – aber nicht etwa, um den einen oder anderen Arbeitslosen wieder in Lohn und Brot zu bringen! Weit gefehlt! Für diesen Betrag wurde der Entwurf eines neuen Logos in Auftrag gegeben, damit wenigstens ein Designer Arbeit hat!

„Der Wandel der BA zu einem modernen und kundenorientierten Dienstleister war auch Anlass, das Logo der BA weiterzuentwickeln“, begründete ein Sprecher am Donnerstag in Nürnberg die Entscheidung.

Genial an der Geschichte finde ich die Vorgaben, die der/die arme Designer/in zu erfüllen hat. Das innovative neue Logo wird sich nämlich gar nicht so sehr von dem alten Logo unterscheiden: Das berühmte rote A im schwarzen Kreis soll erhalten bleiben und nur einen „frischeren, moderneren Anstrich“ erhalten. Herzlichen Glückwunsch zu so viel Entschlussfreudigkeit, meine Herren!

Aber ohne das neue Logo bisher zu kennen, kann ich schon eine sichere Prognose abgeben: Auch wenn Ihr die „Anstalt“ noch zwanzig Mal umbenennt und das Logo grün im rosa Kreis macht – dahinter steckt immer noch die selbe üsselige Behörde, deren unterdurchschnittliche Vermittlungsquote jedem Arbeitslosen die Tränen ins Gesicht treibt. Vielleicht sollte man DA mal den einen oder anderen Euro investieren?

Mainz – eine ganze Region im Ausnahmezustand

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Feb 232005
 

Nein, Amerika muss keinen Krieg anzetteln, um ein Land in den volkswirtschaftlichen Ruin zu treiben – es reicht, wenn „Mr.President“ zu Besuch kommt. Heute ist Dschordsch Dabbeljuh für ein paar Stunden in Mainz, aber die Stadt und ihr Umland sind schon seit Tagen im Ausnahmezustand.

Firmen und Geschäfte sind geschlossen, Schulen bleiben zu, sämtliche Straßen sind gesperrt, mehr als 100 Bahnverbindungen wurden ausgesetzt, Flüge sind gestrichen, über 8000 Polizisten sind im Einsatz, Hubschrauber und Kampfjets kreisen über der Stadt, Scharfschützen sind postiert, 1500 Gullydeckel wurden zugeschweißt, Briefkästen abmontiert, Hecken und Bäume kahlrasiert, die Anwohner sind massiven Repressalien ausgesetzt – und das alles nur, weil „der meistgehasste Mann der Welt“ Angst vor einem Anschlag hat? Hat er sich vielleicht schon einmal gefragt, WARUM er der „meistgehasste Mann“ der Welt ist? SO schafft er sich sicher keine Freunde!

Sorry, Mr.Bush, aber dafür kann ich beim besten Willen kein Verständnis aufbringen. Wenn Sie solche Angst haben, warum bleiben Sie dann nicht zuhause und verstecken sich unterm Bett? Das wäre für alle Beteiligten besser und würde dem deutschen Steuerzahler Kosten im 7-stelligen Bereich ersparen. Oder ich mache Ihnen einen anderen Vorschlag: Treffen Sie sich doch zukünftig für Ihre Gespräche in der Wüste oder in der Antarktis oder von mir aus auch auf dem Mond – Hauptsache, dort wohnen keine Menschen.

You are NOT welcome, Mr.Bush!